Straubing

Brütende Hitze: Hunde sitzen in zwei Autos fest - Polizei rettet sie vor dem Tod


Symbolbild: Stephan Jansen/dpa

Symbolbild: Stephan Jansen/dpa

Von Susanne Raith und Redaktion idowa

Die Polizei hat am Freitag und Samstag in Straubing drei Hunde aus völlig überhitzten Autos gerettet.

Fußgänger entdeckten am Freitag in der Unteren Bachstraße in einem Auto einen Hund. In brütender Hitze lag er mehr als eine Stunde in einer Gitterbox im Kofferraum. Er wirkte bereits apathisch. Die alarmierte Polizei versuchte den Fahrzeugführer zu erreichen. All ihre Versuche scheiterten. Daraufhin schlug ein Polizist die Autoscheibe mit einem Nothammer ein und konnte die ein Jahre alte Hündin retten.

Im Anschluss wurde das Auto abgeschleppt und das Tier ins Tierheim gebracht. Erst zwei Stunden später erschien der Fahrzeughalter. Er zeigte keinerlei Verständnis für die Maßnahme der Polizei. Nun erwartet ihn eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz.

Auch am Samstag mussten zwei Hunde gerettet werden


Am Samstagnachmittag fand eine Fußgängerin auf dem Parkplatz am Hagen in einem Auto zwei Hunde. Die Hunde waren bereits sehr angeschlagen, weil der Besitzer das Fahrzeug in der prallen Sonne stehen ließ. Auch hier konnte die Polizei den Halter nicht erreichen. Kurz nachdem ein Abschleppdienst zum Öffnen des Wagens gerufen wurde, kam der 24-jährige Besitzer. Er war in der Innenstadt beim Einkaufen. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz.