Afghanistan-Debakel

BND steht jetzt selbst unter Beobachtung


Eine Agentin des Bundesnachrichtendiensts soll noch am vergangenen Freitag erklärt haben, vor dem 11. September sei eine feindliche Übernahme Kabuls durch die Taliban eher unwahrscheinlich. Die Taliban, hieß es vom BND weiter, hätten kein Interesse an einem Kampf mit den US-Kräften.

Eine Agentin des Bundesnachrichtendiensts soll noch am vergangenen Freitag erklärt haben, vor dem 11. September sei eine feindliche Übernahme Kabuls durch die Taliban eher unwahrscheinlich. Die Taliban, hieß es vom BND weiter, hätten kein Interesse an einem Kampf mit den US-Kräften.

Nach dem Einmarsch der Taliban in der afghanischen Hauptstadt Kabul verdichten sich starke Anzeichen für ein Versagen des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Das Parlamentarische Kontrollgremium trat am Donnerstag in Berlin zusammen, um die Rolle des Auslandsgeheimdienstes genau zu beleuchten.

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